Die Wunderwaffe Vitamin C

Die gesundheitlichen Konsequenzen lassen oft nicht lange auf sich warten. Im Immunsystem ist das Vitamin der ärgste Feind aller Krankheitserreger, Viren, Mikroben und vor allem der freien Radikale, die das Vitamin besonders fürchten. Vitamin C erfüllt im menschlichen Körper vielfältige Schutzfunktionen und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe, Zähnen, Zahnfleisch und Knochen. Besonders viel Vitamin C findet sich beispielsweise in Hirnanhangsdrüse, Gehirn, weißen Blutkörperchen, Augenlinse, Leber und Milz. Auch zum Schutz der Blutgefäße eignet sich das Vitamin. Durch seine biochemische Wirkung kann es Arteriosklerose verhindern. Das Vitamin C in natürlicher Form ist sehr wichtig für unseren Körper. Es ist an 28 Stoffwechselvorgängen beteiligt und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen.

Die Funktionsweise von Vitamin C
Vitamin C wird besonders schnell ins Blut aufgenommen und in die Körperzellen, aber auch in den Bereich der Zwischenzellen verschickt. Es ist der Stoff, der aus den Aminosäuren so genannte biogene Amine macht, die biologisch aktive Form von Eiweiß. Auch die Leukozyten, die für das Immunsystem wichtigen weißen Blutkörperchen, enthalten hohe Konzentrationen von Vitamin C. Sie sind im gesunden Menschen regelrecht vollgepumpt mit Vitamin-C-Molekülen und damit gewissermaßen bis an die Zähne bewaffnet für den Kampf gegen Krankheitserreger. Das Vitamin-C-Molekül ist so einfach gebaut, dass es schon, wenn auch in äußerst geringen Mengen, durch die Mundschleimhaut ins Blut gelangt – wenn wir z. B. eine Orange essen. Dass dieser Biostoff besonders schnell dem Stoffwechsel zugeführt wird, ist kein Zufall.
Nach neuen Erkenntnissen hat Vitamin C ein eigenes Transportprotein für das Einschleusen in die Körperzelle. Dieses Protein ist jedoch noch nicht entschlüsselt worden. Von Bedeutung ist aber, dass das Blut einen bestimmten Sättigungsgrad an diesem Vitamin hat und dass unsere Körperzellen nur begrenzte Transportmöglichkeiten für diese Biosubstanz in die Zelle haben. Deshalb ist es wichtig, Vitamin-C reiche Lebensmittel über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Ascorbinsäure – das Problem des künstlichen Vitamin C

Ernährungswissenschaftler empfehlen, das essentielle Vitamin C in natürlicher Form durch die Nahrung aufzunehmen und Präparate mit künstlichem Vitamin C sollten unbedingt vermieden werden. Künstliches Vitamin C wird vom Körper schlecht aufgenommen und hat ausserdem ein karzinogenes Risiko. Dieser bedenkliche Aspekt geht aus einer Studie hervor, welche im Juni 2001 im medizinischen Journal “Science” durch eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Pennsylvania in Philadelphia veröffentlicht wurde. Dabei wurde festgestellt, dass die isolierte Ascorbinsäure bei der Umwandlung DNA-Schädigende Toxine herstellt. Eine andere Studie einer Universität in Süd-Kalifornien sagt, dass die Gefahr einer Überdosierung mit künstlichem Vitamin C besteht. Wer mehr als 500mg pro Tag zu sich nimmt, kann zu einer Eisenüberdosierung kommen. Das künstliche Vitamin C stimuliert die Aufnahme von Eisen. Ascorbinsäure versteckt sich auch in vielen Lebensmitteln als E-Stoff, Konfitüre, Ice-Tea, Bonbons, Salatsaucen, Wurstwaren, Fruchtsäte und Süssgetränke.

Vitamin-C-haltige Lebensmittel
Allen voran Acerolakirschen, Guaven, Hagebutten und Sanddorn. Vitamin C ist vor allem in Obst wie Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Kiwi, Zitrusfrüchten und Säften enthalten. Unter den Gemüsen sind es die grünen Gemüsesorten, die einen hohen Vitamin-C-Gehalt aufweisen. Hier empfehlen sich die heimischen Kohlsorten. Es kommt aber auch in Paprika, Brokkoli, Tomaten, Grünkohl, Kohlrabi, Blumenkohl und Kartoffeln vor, auch und Petersilie enthält Vitamin C. Auch Meerrettich und Spinat sind gute Vitamin-C-Lieferanten.

Positive Wirkungen von Vitamin C

  • Beteiligt sich am Stoffwechsel von Folsäure, Tyrosin, Phenylalanin
  • Hilft bei der Wundheilung
  • Beteiligt sich am Kollagenaufbau
  • Kann Herzinfarkt verhindern
  • Psyche und Wohlbefinden
  • Bei Vitamin C Mangel besteht die Gefahr von Thrombosen
  • Kann Blutdrucksenkend wirken
  • Verhindert das Risiko von Arteriosklerose
  • Mit genügend Vitamin C lässt sich der graue Star verhindern
  • Hilft das Körpergewicht stabil zu halten
  • Gut für Zähne und Knochen
  • Verringert die Giftwirkung von verschiedenen Schwermetallen (zum Beispiel Quecksilber und Blei).

Darüber hinaus ist Vitamin C für die Hormonproduktion wichtig. Als „Stressvitamin“ regelt es die Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin. Es stärkt damit die Nerven. Vitamin C ist auch am reibungslosen Ablauf der Schilddrüsenaktivität und damit auch an der Stoffwechselaktivität beteiligt. Die Altertümlichen Philosophien leben es vor: Körper und Geist müssen in Einklang gebracht werden. Zum beispiel die Belastung Ihres Körpers führt dazu, dass er die Reserven an Vitamin C und Magenisium aufbraucht. Dieser Mangel kann zu hartnäckigen Infekten und Verspannungen führen. Selen und Zink unterstützen die Funktion der Abwehrkräfte und der Nerven. Man greift zu schnellen, fetthaltigen Snacks, weil für eine ausgewogene Mahlzeit keine Zeit bleibt.
Hier sollte man ganz besonders darauf achten, dass der Körper mit allen notwendigen Vitalstoffen versorgt wird. Die Qualität der Ernährung hat einen immensen Einfluss darauf, wie gut Ihr Organismus der Stressbelastung standhalten kann. Vitamin C muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden, da er es nicht selbst herstellen kann. Weiter die Vitamine B1, B2, B6 und B12 kräftigen die Nerven und gleichen die Psyche aus. Der Stress hat so weniger Chancen, Ihnen das Leben schwer zu machen.

Bildquelle: aboutpixel.de / Orangensaft 3 © Diana K

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.