Kaffeevollautomaten – Teure Reparaturen vermeiden

In einem Kaffee-Haushalt haben klassische Mühlen oder einfache Kaffeemaschinen mit Kanne schon lange Zeit ausgedient. Die Kaffeevollautomaten halten bereits seit Mitte der 80er Jahre Einzug und erfreuen sowohl Kaffee-Freunde als auch deren Gäste. Warum? Ganz einfach: Ein Vollautomat ist in der Lage, die leckersten Kaffee-Kreationen zu zaubern, stets in der besten Temperatur anzubieten und obendrauf einen perfekten Milchschaum zu bieten. Was könnte sich ein Kaffee-Trinker also mehr wünschen?

Der kleine Haken

So schön derartige Kaffeevollautomaten auch sind, es ist und bleibt eine Maschine. Eine Maschine, die bekanntlich auch einmal einen technischen Fehler aufweisen kann und demzufolge in die Reparatur müsste. Solange Sie noch in der Garantiezeit Ihres Kaffeevollautomaten sind, besteht bei einem defekten Gerät kein Problem.

Ist die Garantie allerdings schon abgelaufen, so könnte es knifflig werden. Nun haben Sie ein kaputtes Gerät oder wissen möglicherweise noch gar nicht, wo das Problem liegt. So oder so werden hohe Reparatur-Kosten auf Sie zukommen, um den Vollautomaten wieder ins Rennen zu schicken. Oder etwa nicht?

Bild: Pixabay – CCO Public Domain

Die alternative Lösung

Wer keine horrenden Rechnungen von Kaffeevollautomaten-Hersteller in seinem Briefkasten vorfinden möchte, der surft am besten im Internet vorbei und schaut hier nach einem Unternehmen oder Händler, die Ersatzteile für Kaffeevollautomaten anbieten. Das können allgemeine Händler sein, aber auch Firmen, die speziell auf ein Hersteller-Unternehmen spezialisiert haben.

Ein Beispiel: Für die Kaffeevollautomaten von Jura gibt es einen Händler, der Jura Ersatzteile zahlreicher Modelle anbietet. Schauen Sie daher am besten im Internet nach einem Zubehör-Lieferanten, der Ihnen die passenden Teile möglicherweise deutlich preiswerter nach Hause liefert, als eine Reparatur beim Händler kosten würde.

Foren statt technischer Hotline

Sparen können Sie außerdem, indem Sie statt zum Telefonhörer zu greifen, erst einmal im Internet schauen, ob Sie eine Lösung für ein mögliches technisches Problem finden. Oftmals unterhalten sich zahlreiche Kaffeevollautomaten-Besitzer über ihre technischen Wehwehchen in Foren, oder aber es gibt Blog-Beiträge und ganze Webseiten zu diesem Thema, in denen Sie Tipps und Tricks zur Wartung und Reparatur erhalten.

Technische Hotlines von Herstellern dagegen sind nicht immer kostenfrei – achten Sie daher in jedem Fall auf die möglichen Kosten, bevor Sie einen Anruf tätigen.

Wenn es doch ernst wird

Natürlich lässt sich nicht jedes Problem bei einem Kaffeevollautomaten mit dem passenden Zubehör lösen. Häufige Probleme, bei denen neues Zubehör allerdings helfen kann:

  • Brüheinheit
  • Erhitzer
  • Anbauteile
  • Antrieb
  • Getriebe
  • Milchaufschäumer
  • O-Ringe
  • Dichtungen
  • Mahlwerk
  • Pumpe
  • Fluidsystem
  • Tropfschale
  • Tresterschale
  • Tropfblech
  • Ventil
  • Schalter
  • Wassertank

Sollte Ihr Kaffeevollautomat allerdings ein Problem aufweisen, das sich nicht einfach durch den Tausch einer Hardware lösen lässt, so kommen Sie um eine fachmännische Reparatur wahrscheinlich nicht herum. Hier lohnt es sich dann doch, einmal den Hersteller zu kontaktieren und dort ganz unverbindlich das Problem zu erklären. Bitten Sie anschließend darum, einen Kostenvoranschlag per Post oder E-Mail zu erhalten, damit Sie über die voraussichtlichen Kosten aufgeklärt werden.

Bild: Pixabay – CCO Public Domain

Haben Sie Ihren Kaffeevollautomaten stattdessen erst einmal per Post an den Hersteller versandt mit der Bitte um Reparatur, dann müssen Sie die Kosten hierfür auch tragen – ganz egal, was nach der Reparatur dabei herausgekommen ist. Vorsorge ist daher ein guter Rat, sofern die Rechnung am Ende nicht allzu überraschend sein soll.

Bild:dorotac / freeimages.com

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